SJT SOLUTIONS GmbH

Was es kostet und woraus sich das ergibt

Wir nennen dir lieber die Rechnung als eine Zahl, die für dich ohnehin nicht stimmt.

Auf dieser Seite steht keine Preisliste. Das ist eine bewusste Entscheidung, und du sollst den Grund kennen, statt ihn zu vermuten.

Eine Zahl auf einer Website ist ein Versprechen. Sie gilt für einen Fall — und dein Fall ist ein anderer: andere Workload-Zahl, andere Edition, andere Aufbewahrung, andere Kundenstruktur. Wer trotzdem eine Zahl hinschreibt, produziert entweder eine falsche Erwartung oder eine so vorsichtige Zahl, dass sie niemandem hilft.

Was wir dir stattdessen geben: die vollständige Rechnung, damit du sie selbst nachvollziehen und im Gespräch prüfen kannst.

Zwei Positionen, aus denen dein Preis entsteht

Die Lizenz. Bei Veeam Pay-per-Use wird monatlich nach Verbrauch abgerechnet, in Punkten je Workload. Ein physischer Server zählt anders als eine virtuelle Maschine, eine Workstation anders als beides. Die Punktzahl ergibt sich aus der Zählung und der Edition.

Der Speicher. Beim Managed Storage Server mietest du monatlich eine Größenstufe zwischen 40 und 220 Terabyte, dazu kommt ein einmaliges Entgelt für die Einrichtung. Im Mietpreis steckt der Betrieb: Härtung, Wartung, Überwachung, Kommunikation mit dem Rechenzentrum.

Die meisten Partner nutzen beides. Man kann aber auch nur eines davon beziehen.

Was den Preis wirklich treibt

Die Edition — mit Abstand der größte Hebel. Eine reale Umgebung aus unserer Beratung mit 37 virtuellen Maschinen, 8 physischen Servern und einer Workstation:

EditionPunkte pro Monat
Standard277
Enterprise425
Enterprise Plus499

Dieselben Systeme, fast der doppelte Verbrauch. Wer eine Stufe zu hoch einsteigt, verliert jeden Monat mehr, als sich in einer Rabattverhandlung je herausholen lässt. Deshalb beginnt unsere Kalkulation mit der Frage, welche Funktionen dein Kunde wirklich braucht — und nicht mit dem Preis.

Die Aufbewahrung. Wie viele Wiederherstellungspunkte über welchen Zeitraum? Das entscheidet über die Speicherstufe, oft stärker als das heutige Datenvolumen.

Der Spitzenwert. Abgerechnet wird der Höchststand im Meldezeitraum, nicht der Durchschnitt. Wer für eine Migration kurzzeitig doppelt lizenziert, sieht das auf der Monatsrechnung. Sag uns größere Umbauten vorher, dann planen wir sie ein.

Nicht preistreibend: die Anzahl deiner Kunden. Du kaufst nach Verbrauch, nicht nach Mandanten.

Was im Vertrag steht

  • Laufzeit: zwölf Monate.
  • Probezeit: drei Monate bei monatlicher Abrechnung, mit kurzer Kündigungsfrist. Bei jährlicher Abrechnung gibt es sie nicht.
  • Preisgarantie: Der Punktpreis aus deinem Angebot gilt zwölf Monate fest. Danach wird angepasst, weil auch der Hersteller anpasst.
  • Außerplanmäßige Kostensprünge bei Herstellern oder Infrastruktur stimmen wir mit dir ab, statt sie einfach durchzureichen.

Was wir bewusst nicht schreiben: „monatlich kündbar" oder „keine feste Bindung". Beides liest sich besser, als es dem Vertrag entspricht. Lieber nennst du deinem Kunden die richtige Zahl, als dass du uns später erklären musst, warum die Website etwas anderes gesagt hat.

Warum der günstigste Preis nicht der günstigste ist

Ein Partner hat bei uns gekündigt, weil ein Distributor den Speicher billiger anbot. Die Rechnung ging auf — bis der Rest sichtbar wurde: die Service-Provider-Konsole, das Lizenzhandling, die monatliche Meldung, alles zurück auf seinem Tisch.

Der Preisunterschied war real. Er war nur nicht der ganze Preis.

Deshalb rechnen wir im Gespräch beides durch: was du zahlst, und was du selbst tust. Wenn der Eigenbetrieb bei dir günstiger ist, sagen wir dir das. Ein Partner, der sich falsch entschieden hat, kommt nicht wieder — und das ist teurer als jeder verlorene Abschluss.

Was du für eine Kalkulation brauchst

Drei Angaben genügen für eine erste Größenordnung: Anzahl und Art der Workloads (VMs, physische Server, Workstations), das Datenvolumen, und wie lange dein Kunde Wiederherstellungspunkte behalten soll. Alles Weitere klären wir im Gespräch.