SJT SOLUTIONS GmbH

Wie die Zusammenarbeit konkret läuft

Kein Portal, hinter dem niemand sitzt. Hier steht, wer was tut — und wann.

Die meisten Anbieter beschreiben, was ihr Produkt kann. Interessanter ist, was passiert, wenn du zugesagt hast: Wer meldet sich, wie lange dauert es, und wer ruft an, wenn ein Job seit drei Tagen rot ist.

Bevor es losgeht

Das Gespräch. Dreißig Minuten, in denen wir mehr fragen als erzählen: Wie viele Kunden, welche Umgebungen, was ist schon da, was drückt gerade. Am Ende steht eine Empfehlung — auch dann, wenn sie lautet, dass du bei uns falsch bist.

Die Zählung. Bevor irgendetwas kalkuliert wird, zählen wir die Workloads sauber: VMs, physische Server, Workstations, dazu die Aufbewahrung. Diese halbe Stunde entscheidet über mehr Geld als jede Rabattverhandlung — die Zahlen dazu stehen auf Veeam Pay-per-Use.

Das Angebot. Mit den Konditionen im Klartext: Laufzeit, Abrechnung, was enthalten ist und was nicht. Wenn eine Größenstufe nicht lieferbar ist, steht das drin — nicht als Fußnote, sondern als Position.

Die Einrichtung

Wir setzen auf, du bleibst informiert. Konkret: Betriebssystem, Netzwerk und Speicher einrichten, härten, Berechtigungen ziehen, Monitoring anbinden, die Verbindung zur Kundenumgebung aufbauen, Funktionstest fahren, dokumentieren.

Du bekommst am Ende eine technische Dokumentation, die deinen Kollegen im Urlaubsfall weiterhilft — nicht ein PDF, das die Marketingbroschüre wiederholt.

Im laufenden Betrieb

Überwachung. Die Infrastruktur wird rund um die Uhr überwacht. Fällt etwas auf, erfährst du es von uns, bevor dein Kunde es merkt. Was du ihm sagst und wann, entscheidest du — dazu steht mehr auf White-Label.

Wartung. Updates und Pflege laufen bei uns, in geplanten Fenstern. Du bekommst kein Ticket, in dem du selbst eine Wartung anstoßen sollst.

Reporting. Du siehst den Zustand deiner Umgebungen und bekommst die Zahlen, die du für deine eigene Abrechnung brauchst — ohne sie aus einer fremden Konsole zusammenzusuchen.

Abrechnung. Monatlich, nachvollziehbar, gegen die tatsächlich gemeldeten Werte. Weicht eine Zahl von der des Vormonats ab, gehen wir ihr nach, bevor sie auf deiner Rechnung steht.

Wenn etwas schiefgeht

Es gibt einen Weg, nicht drei: Du meldest dich bei uns, wir arbeiten daran und melden uns zurück. Kein Ticketsystem, das dich in eine Warteschlange stellt, keine erste Ebene, die den Vorgang erst einmal aufnimmt.

Ehrlich dazu: Rund um die Uhr überwacht heißt nicht rund um die Uhr besetzt. Im Standard reagieren wir nach bestem Bemühen. Wer es verbindlicher braucht, bucht eine Reaktionszeit — am nächsten Werktag oder im Notfall innerhalb von vier Stunden. Für den kritischen Ausfall gibt es dann eine eigene Notfall-Hotline und bis zu zwei von dir benannte Personen, die ihn melden dürfen.

Warum wir auf Restore-Tests bestehen

Ein Backup ist erst der Restore, der danach funktioniert. Ein grüner Job sagt aus, dass Daten geschrieben wurden — mehr nicht.

Ein echter Test prüft vier Dinge:

  1. Ist alles da? Nicht „ist der Job durchgelaufen", sondern: fehlt etwas?
  2. Wie lange dauert es? Eine Wiederherstellung, die drei Tage braucht, ist im Ernstfall keine Wiederherstellung.
  3. Läuft es danach? Ein zurückgeholtes System, das nicht startet, ist ein Datenhaufen.
  4. Kommt ein zweiter Kollege damit klar? Wenn es nur einer im Haus kann, hat der Plan einen einzelnen Ausfallpunkt — und der geht auch mal in Urlaub.

Warum Punkt zwei so wichtig ist, zeigt ein realer Fall: Eine Wiederherstellung kroch mit etwa zwei Stunden pro Prozent voran. Ursache war ein Protokoll, das nie gekürzt worden war und auf achtzehn Gigabyte angewachsen war. Im Alltag fällt so etwas nie auf. Im Ernstfall kostet es die Woche.

Was wir von dir brauchen

Wenig, aber verbindlich: einen Ansprechpartner, der die Kundenumgebung kennt, Zugang zu dem, was angebunden werden soll, und eine Rückmeldung, wenn sich etwas Größeres ändert — neue Standorte, Migrationen, ein Kunde, der plötzlich doppelt so viel sichert. Letzteres hat einen handfesten Grund: Abgerechnet wird der Spitzenwert im Monat, nicht der Durchschnitt.